Optik Lachnit Miltenberg - Brillen und Kontaktlinsen direkt in der Fußgängerzone Miltenberg

   

Brillen und Kontaktlinsen direkt in der Fußgängerzone Miltenberg

Fehlsichtigkeiten und Korrektionsmöglichkeiten

Kaum ein Auge ist perfekt...Das »ideale Auge« ist eher die Ausnahme. Bei einem fehlsichtigen Auge treffen die Lichtstrahlen nicht gemeinsam auf der Netzhaut auf –  man sieht unscharf. Mit einer Brille oder Kontaktlinsen kann dies im Regelfall korrigiert und die Sehleistung verbessert werden.



Kurzsichtigkeit


Kurzsichtigkeit bedeutet, dass alles in der Nähe sehr gut und scharf gesehen wird, entfernte Gegenstände dagegen werden unscharf gesehen. Die Augenfunktionen selbst sind genauso gut wie beim normalen Auge, der Augapfel ist lediglich etwas länglicher geformt und es kommt deshalb zu einem Brechfehler bei der Betrachtung von entfernten Gegenständen.Kurzsichtiges Auge ohne korrigierendes Brillenglas

Die Kurzsichtigkeit oder Myopie lässt sich selbstverständlich durch eine Fernbrille oder entsprechende Kontaktlinsen korrigieren. Es ist falsch, dass man die organisch bedingte Myopie durch ein „Training" beseitigen könnte. Man kann lediglich die sogenannte Akkommodation (Nahanpassung) etwas verbessern und so die Kurzsichtigkeit geringfügig mildern. Außerdem ist es falsch anzunehmen, dass Brillen oder Kontaktlinsen die Augen „verwöhnen" und damit die Akkommodationsfähigkeit reduziert wird.

 


Kurzsichtigkeit ist meist erblich bedingt. Es gibt einmal die sogenannte "Schulkurzsichtigkeit", die meist im Kindesalter bemerkbar wird und sich am Ende des Körperwachstums nicht weiterentwickelt.
Kurzsichtiges Auge mit korrigierendem BrillenglasZum anderen existiert die fortschreitende Kurzsichtigkeit, die auch im späteren Leben noch zunehmen kann. Diese Form der Myopie bedarf der ständigen Nachkontrolle.
Bei hoher Kurzsichtigkeit sollte man regelmäßig, insbesondere ab 45 Jahren, eine augenärztliche Untersuchung durchführen lassen. Durch den länglichen Bau des Augapfels ist die Netzhaut stärker gedehnt und es kann zu Spannungen und Ablösungen derNetzhaut kommen. Bei einer Netzhautuntersuchung kann dies häufig rechtzeitig erkannt und therapiert werden.

 


Weitsichtigkeit


Bei der Weitsichtigkeit (Hyperopie) kann der Fehlsichtige sehr gut in der Ferne, aber weniger scharf in der Nähe sehen. Die Weitsichtigkeit ist also das Gegenteil der Kurzsichtigkeit. Sie kann mit einer Brille oder Kontaktlinsen korrigiert werden.
Weitsichtiges Auge ohne korrigierendes BrillenglasDie Weitsichtigkeit ist nicht zu verwechseln mit der Alterssichtigkeit (Presbyopie). Während bei der Weitsichtigkeit die zu kurze Baulänge des Augapfels die Ursache ist, ist es bei der Alterssichtigkeit die Flexibilität der Linse.

Ein schwach Übersichtiger kann in der Ferne scharf sehen, weil das Auge die Übersichtigkeit durch eine stärkere Wölbung der Augenlinse ausgleicht. Je älter man wird, desto weniger gelingt dies, da die Linse immer unelastischer wird.
Während ein normalsichtiger Mensch erst etwa ab 40 Jahren Schwierigkeiten
hat, die Zeitung zu lesen, ist dies beim Übersichtigen schon früher der Fall.

Ein Spannungs- oder Druckgefühl im Bereich der Nasenwurzel oder der Schläfen, auch häufige Kopfschmerzen können als Symptome auftreten. Oft ist Übersichtigkeit die Ursache für das Schielen bei Kindern.Weitsichtiges Auge mit korrigierendem Brillenglas



Wenn es dem Auge nicht mehr gelingt, die Fehlsichtigkeit auszugleichen und die genannten Beschwerden auftreten, ist eine Korrektion notwendig. Damit ist ein beschwerdefreies Sehen in der Nähe und in der Ferne möglich.


Hornhautverkrümmung (Astigmatismus)

Hornhautverkrümmung kann sowohl zusammen mit Kurzsichtigkeit oder Übersichtigkeit und auch als eigenständige Fehlsichtigkeit auftreten.

Da die auf das Auge auftreffenden Lichtstrahlen durch eine ungleichmäßige Hornhautwölbung nicht in jedem Hornhautsektor gleich stark gebrochen werden, entsteht auf der Netzhaut ein unklares Bild.
Ein Punkt erscheint als Linie, Kreise beispielsweise als Ellipsen. Allerdings korrigiert das Gehirn nach, so dass einem diese Abweichungen meist nicht bewusst werden, sondern das Sehen nur allgemein ungenauer erscheint.

Stärkere Hornhautverkrümmungen - wie auch jede andere Fehlsichtigkeit - sollten so früh wie möglich durch eine Brille ausgeglichen werden. Sonst kann sich eine lebenslange Sehschwäche ausbilden, weil die Augen nie scharfes Sehen gelernt haben. Diese Gefahr besteht besonders dann, wenn nur ein Auge fehlsichtig ist. Nach dem 6. oder 7. Lebensjahr kann das Auge das vorher nicht Gelernte nicht mehr nachholen. Eine Linse mit zylindrischem Schliff gleicht dies mit unterschiedlichen Stärken aus und verlegt das Bild auf die Netzhaut.